Die 15 besten Sofort-Tipps um Ihr WLAN zu verbessern

 

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Wir alle kennen das nur zu gut:

Kaum steht man nicht mehr direkt vor der FritzBox, sinkt die WLAN-Geschwindigkeit mit jedem Meter überproportional schnell.
Finden sich noch ein paar Wände oder gar ein Stockwerk zwischen User und WLAN Router ist das Wi-Fi sowieso nicht mehr zu gebrauchen.

 

Die gute Nachricht?

Es gibt tatsächlich Mittel und Wege, Ihr WLAN Funknetz kostenlos oder kostengünstig auf das bis zu 10-fache der Geschwindigkeit zu bringen! Mittel und Wege, die das leidige Thema WLAN-Empfang endlich zu einem Ende bringen. Und diese sind kein Geheimnis mehr!

Heute werden wir Ihnen diese Tricks und Kniffe zeigen und Ihnen exakt erklären wie Sie diese sofort umsetzen. Ganz einfach, Schritt für Schritt.

Alles was Sie tun müssen, ist sich ein paar Minuten Zeit nehmen und unsere Tipps gleich umzusetzen. Fangen wir an. Falls Sie direkt zu einem bestimmten Punkt möchten können sie das hier tun:

  1. Kanalwechsel
  2. Zusatzantenne
  3. Störquellen
  4. Heatmap
  5. Repeater
  6. Router-Einstellungen
  7. Router-Roaming
  8. Powerline
  9. Empfangsgerät
  10. Frequenzwechsel
  11. Mitnutzer rauswerfen
  12. Firmware Update
  13. WLAN-Booster
  14. I/O Methode
  15. Eigene Gratis-Antenne

 

 

1. Verstopfte Kanäle meiden und Geschwindigkeit durch Kanalwechsel gewinnen

Tipp 1

Im Tipp Nummer 1 wie Sie ihre WLAN Reichweite erhöhen geht es um Kanalwechsel.

Falls Sie eine FritzBox haben, können Sie sofort mit Punkt 3 weitermachen.

1. Suchen Sie sich 1 Mobiles Gerät (Vorzugsweise Smartphone/Tablet/Notebook). Downloaden Sie einen Wifi-Scanner (je nach Betriebssystem):

  • Android: Kostenlose App “Wifi-Analyzer”. Link zum Download
  • iOS: Kostenlose App “Network Analyzer Lite”. Link zum Download
  • Windows: Kostenloses “Acrylic Wifi Free”. Link zum Download
  • Mac: Hier ist bereits ein WLAN Scanner an Bord. Je nach Version gibt es verschiedene Tastenkombinationen um den Scanner zu erreichen. Googeln Sie ihre Mac-Version + Keyword “Wifi-Scanner”. Oder schauen Sie in ihren WLAN-Einstellungen nach der Option “WLAN-Diagnose öffnen”.

 

2. Starten Sie Ihr Programm und klicken Sie (je nach Programm) auf Scan oder Start.  

Nach abgeschlossenem Scan sehen Sie, welche Kanäle belegt und welche offen sind. Suchen Sie sich nun einen Kanal aus, der unbelegt oder am wenigsten belegt ist.

3. Ändern Sie den Funkkanal Ihres Routers. Loggen Sie sich dazu in ihrer Router-Benutzeroberfläche ein und wählen Sie (bei fast allen Routern) den Menüpunkt WLAN an. Bei der Fritzbox finden Sie die Option Funkkanal. Andere Router halten es ähnlich. Aktivieren Sie die Option Funkkanal anpassen und wählen Sie den vorher ausgesuchten Kanal aus. Mit Übernehmen speichern Sie ihre Einstellungen.

 

Für diejenigen die gleich von oben zu Punkt 3 gekommen sind:


Führen Sie Schritt 3 aus, scrollen Sie aber zuerst nach unten. Sie sehen eine Grafik mit Funknetzen aus ihrer Umgebung. Suchen Sie sich ebenfalls den am wenigsten verwendeten Kanal aus. Sie können auch die Option “WLAN-Störflüsse einblenden” auswählen. Die angezeigten Balken sollten für ihren neuen Kanal möglichst klein sein.

 

 

 

2. Gewinnen Sie massive Reichweite mit einer günstigen Zusatzantenne.


Tipp 2

 

Produktbild zu Motorola ML-2452-APA2-02 - Netzwerk - Zubehör

Tipp Nummer 2 wie Sie ihre WLAN Reichweite erhöhen handelt von Antennen!

 

Antennen sind das einfachste Mittel:

Die beste Möglichkeit, ordentlichen Empfang durch Verstärkung des Signals zu bekommen ist eine optimale Antenne. Eigentlich eine logische Schlussfolgerung. Und das Beste daran?

Antennenpreise für den heimischen Markt sind wirklich erschwinglich geworden! Eine Zusatzantenne wie diese hier kostet 20 € und bringt in etwa 5 dBi im 2.4 GHz Band. Einfach Auspacken, dranschrauben und Antenne in die gewünschte Richtung biegen.

 

Ein paar Tipps bei der Auswahl der richtigen Antenne...

Achten Sie auf den Wirkungsgrad. Dieser gibt an wieviel Energie der aufgenommenen elektrischen Leistung tatsächlich in Strahlung umgewandelt wird. Je kleiner die Antenne, desto weniger kann umgesetzt werden.
Top-Ergebnisse werden erzielt, wenn die Länge der Antenne wenigstens eine halbe Wellenlänge umfasst – bei 2,4 GHz also mindestens 12 cm.

 

Standort:

Sie können beliebig viele Antennen verwenden, solange Sie sich gegenseitig “sehen” können. Öffnungen in schlecht durchdringbaren Materialien (z.B. Fenster oder Tür in Stahlbeton) sind wichtig. Überprüfen Sie, ob die Antennen sich an den verschiedenen Standorten “sehen” können –  Durch Fenster oder Holztür ist natürlich kein Problem, es geht um die Wände.

 

Antennentyp:

Es gibt natürlich verschiedene Antennen für verschiedene Zwecke. Rundstrahlantennen dienen zur Verteilung des empfangenen Signals im Raum während Richtantennen das Signal gebündelt über weite Strecken abgeben können. Wenn Sie Fragen zur passenden Antenne haben können Sie uns gerne unter 07666/88490 anrufen.

 

 

3. Störquellen erkennen und beseitigen

Tipp 3

Im Tipp Nummer 3 wie Sie Ihre WLAN Reichweite erhöhen geht es um Störquellen!

Viele Sachen erkennt man auf den ersten Blick gar nicht:


Aktive Störungen wie Mikrowellen, DECT-Telefone, ein großer TV sowie die dazugehörige HiFi-Anlage können der Sendeleistung Ihres Routers enorm an Reichweite rauben.


Aber natürlich auch passive Störungen wie andere WiFi-Netzwerke, die auf Ihrem Frequenzband funken (siehe zweitens), Stahlbetonwände aber auch Fußbodenheizungen stellen große Störquellen dar. Fußbodenheizungen sind auf der Unterseite mit Aluminium ausgekleidet, was für Ihr WLAN (wenn es in einen anderen Stock soll) ungefähr dasselbe bedeutet wie Wasser für Feuer.

Also, was tun?

Sofort logistische Umänderungen vollziehen!

Das bedeutet:

Falls ihr Router neben einem Schnurlos-Telefon steht (70% aller deutschen Haushalte), ändern Sie das.

Achten Sie darauf, dass mindestens 1 Meter Abstand zu sämtlichen elektrischen Geräten herrscht. Hängen Sie ihren Router möglichst hoch an einer Wand auf.

Todsünden für einen Routerstandort sind seine Unterbringung im Keller – Wlan breitet sich immer nach unten aus. Auch sollte ihr Router nicht an Orten stehen, die seine Strahlung reflektieren.

Dazu gehören: Metallschränke, die beliebten Standorte hinterm PC oder neben dem Kühlschrank in einer Küchennische und auch hinter Pflanzen – Denn diese Pflanzenblätter reflektieren Strahlung durch dass in ihnen enthaltene Wasser.

WLAN breitet sich wie gesagt vorzugsweise nach unten aus. Richten Sie deshalb eventuell vorhandene Antennen in Richtung ihrer Clients aus.


Falls Sie einen Desktop PC per WLAN angebunden haben, verwenden Sie statt der direkten Netzwerkkartenantennen eine externe, abgesetzte Antenne wie diese hier: Allnet ALL19001 / Antenne 2,4/5 GHz 6/8 dBi DualBand Desktop indoor R

Eine abgesetzte Antenne kann z.B. auf den Tisch gestellt werden und bietet dort einen wesentlich besseren Empfang, als wenn die Antenne direkt auf der Rückseite des PCs montiert ist und dadurch zu 180° abgeschirmt ist.

 

Stellen Sie den Router generell entfernt von Mikrowellen sowie DECT Telefonen auf. Dies sollte bereits positive Auswirkungen haben.
 

Wenn Sie detaillierter Vorgehen möchten, sehen Sie sich Punkt Nummer 4 an.

 

4. Einen genauen Wi-Fi Abdeckungsplan erstellen

Tipp4

Nummer 4 in unserem Guide wie Sie Ihre WLAN Reichweite erhöhen ist der Wi-Fi Abdeckungsplan!

 

Ein Wi-Fi Abdeckungsplan ist ein sehr mächtiges Tool, wenn Sie wissen möchten, wo genau die Schwächen in Ihrem Funknetz liegen.
Es zeigt die exakte Signalstärke für jeden Punkt im ganzen Haus – Ein unersetzbares Werkzeug für den Einsatz von WLAN-Repeatern (#5).


Dabei ist eine HeatMap für jedermann verständlich und einfach erstellbar. Und: Es ist gratis!

 

Los geht’s:

Laden Sie sich das kostenlose Programm HeatMapper hier herunter: Download Heat Mapper für Windows

Erstellen Sie sich eine digitale Karte von Ihrem Zuhause (Am besten wäre ein Grundriss). Aber keine Angst: Falls keiner zur Hand ist, rufen Sie ihr nächstbestes Grafikprogramm (ja, … auch Paint wenn es sein muss … ) auf und erstellen Sie einen Plan, der ungefähr den realen Größenverhältnissen ihrer Wohnung entspricht. Tragen Sie auch den ungefähren Standort Ihres Routers ein.

 

Beispiel des Autors eines Grundrisses mit Microsoft Paint inklusive Access Point

 

Importieren Sie Ihren Grundriss und starten Sie das sogenannte Survey.
 

Dabei laufen Sie in Ihrem Haus herum. Beginnen Sie an einem Punkt, vorzugsweise direkt an Ihrem Router.

 

Linksklicken Sie, wenn Sie stoppen, die Richtung ändern oder anfangen zu laufen. Rechtsklicken Sie, wenn Sie einmal das komplette Haus abgelaufen sind.
Stellen Sie sich Ihren Laptop in einem 2 – Meter Radius vor und versuchen Sie, mit diesem Halbkreis möglichst jeden Bereich eines Zimmers zu erfassen.
Sie müssen keine Millimeterarbeit leisten, aber je genauer Sie vorgehen, desto besser wird Ihr Ergebnis.

 

Nach Beendigung Ihres kleinen Spazierganges (Rechtsklick) errechnet das Programm Ihre persönliche Abdeckung in Form einer Heatmap.
Diese sieht aus, wie ein Wärmebild einer Infrarotkamera und zeigt Ihnen gut abgedeckte Bereiche (Grün), mittelmäßig abgedeckte Bereiche (Gelb) sowie schlecht abgedeckte Bereiche (Rot). Mit diesen Informationen lässt sich sehr gut arbeiten.

Womit wir auch zu Nummer 5 kommen würden, nämlich:

 

5. Einsatz von WLAN-Repeatern um Signale zu verstärken

Tipp 5

Der fünfte Tipp in unserem WLAN-Verbessern-Guide ist der WLAN-Repeater!

 

Ein WLAN-Repeater agiert grundsätzlich als Verstärker. Er nimmt das Signal des Routers auf, verarbeitet es und gibt es verstärkt, in guter Qualität wieder ab.
Der Reichweitengewinn eines WLAN-Repeaters liegt bei hindernisfreier Übertragung bei bis zu 100 Metern, je nach Gerät sogar etwas mehr.


Geräte, die sowie 2.4GHz als auch 5 GHz beherrschen sowie mit den richtigen WLAN Standards, am besten 802.11ac arbeiten sind ab 50€ zu haben, wie z.B. den TP-Link RE200.

 

Ein bisschen viel Fachbegriffs-Wirrwar? Entschlüsseln wir das einmal:

2.4 GHz-Band: Das ist das Frequenzband, auf dem Standard-WLAN Router meistens funken. 2,4 GHz Wellen sind langwelliger als 5GHz und können somit besser durch gewisse Materialien durchdringen als 5GHz Wellen.

5GHz-Band: Etwas neuere Router können meist auch auf 5 GHz funken, sind dann aber meistens Dual-Band Router, also Router, die beides können. Der Vorteil an 5GHz ist, dass es wesentlich mehr Kanäle gibt, auf denen Daten übertragen werden können und dass die Übertragungsgeschwindigkeit höher ist.

Um es in Zahlen auszudrücken: 23 überlappungsfreie Kanäle bei 5GHz im Gegensatz zu 3 bei 2.4 GHz.

 

Die WLAN-Standards:

Die IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) hat erstmals 1997 einen Standard für den Aufbau von kabellosen Netzwerken veröffentlicht. Dieser Standard wurde kontinuierlich verbessert.

 

Der erste Standard, 802.11 hatte eine max. Datenrate von 2 Mbit/s. Diesen Standard gibt es, verständlicherweise, nicht mehr.

Heute (noch) gebräuchliche Standards sind der 802.11g Standard (54Mbit/s), der 802.11n Standard sowie der 802.11ac Standard (1300 Mbit/s). Da der AC Standard nur 5GHz unterstützt, dauert seine Verbreitung noch bis heute an.

Das bedeutet, Sie sollten bei eventuellen Neukäufen darauf achten, dass das neue Gerät den neuesten WLAN-Standard unterstützt und/oder eben vorhandene Geräte (noch) unterstützt.

 

Soweit zu einem kleinen Fachsprachenausflug.

Also, wie können Sie das zu Ihrem Vorteil benutzen?

Der Knackpunkt ist, den Repeater am perfekten Ort aufzustellen, nämlich dort, an dem er noch ein ausreichend gutes Signal vom Router aufnehmen kann und trotzdem die gewünschte Reichweitenüberbrückung zustande kommt.

Und wie findet man den perfekten Ort heraus?

Am allereinfachsten, indem Sie Ihre in (#4) hergestellte HeatMap verwenden – oder Sie gehen nach der Anzeige des Repeaters, selbige ist aber relativ ungenau.

Außerdem kann Ihre Heatmap existierende “WLAN-Todpunkte” aufdecken, die durch Reflektion von metallischen Gegenständen entstehen (Funkloch am Esstisch, da der Kühlschrank reflektiert). Der perfekte Punkt ist eine Mischung aus Gelb mit einem leichten Grünstich.

Suchen Sie in Ihrer Heatmap den perfekten Punkt und stellen Sie Ihren Repeater dort auf. Ideal ist es, wenn Repeater und Router “Sichtkontakt”, z.B. durch eine Tür oder Fenster haben. Diese haben nämlich wesentlich niedrigere Dämpfungswerte als massive Mauern oder ähnliches.

Das Konfigurieren klappt durch WPS fast wie von selbst, andererseits geben Sie direkt die IP des Repeaters im Browser ein und folgen Sie den Anweisungen.

 

 

6. Router-Einstellungen überprüfen und optimieren

Tipp 6

Tipp Numero 6 wie Sie ihr WLAN verbessern ist die Optimierung der Router Einstellungen!

 

Schauen Sie sich einmal genau im Admin Bereich Ihres Routers um. Wenn Sie zu denjenigen gehören, die sich fragen: “Warum ist mein WLAN plötzlich so schlecht?" oder “Gestern ging mein WLAN noch – heute nicht mehr wieso?”, dann ist vielleicht eine klitzekleine fatale Einstellung schuld.

Suchen Sie einmal in Ihren Funkkanal-Einstellungen nach der angegebenen Sendeleistung. Sollte hier nicht 100 % stehen – Glückwunsch, Sie haben ihr WLAN gratis optimiert – vorausgesetzt, Sie wählen nun 100%.
 

Msximale Sendelsitung firtzbox
 


Weiterhin sollten Sie sich anschauen, nach welchem Standard Ihr Router sendet. Falls hier eine falsche Einstellung gemacht ist, funkt ihr Netzwerk vielleicht auf einem falschen Standard, was Sie ausbremst. Sie sollten die untenstehende Einstellung 802.11n+g verwenden.

wlan standart fritzbox
 

Sollte sich herausstellen, dass Sie einen Router mit einem völlig veraltetem Standard verwenden, ist zu einem Neukauf zu raten. Eine günstige Empfehlung wäre dieser Buffalo Router.

 

7. Zweiten Router verwenden um ein Roaming Netzwerk aufzubauen

Tipp 7

Im siebten Tipp wie Sie ihr WLAN verbessern geht es um ein Router Netzwerk: Achtung, nur für etwas versiertere Nutzer!

 

Sie haben noch einen ausrangierten Router herumliegen den keiner braucht? Super, denn jetzt können Sie ihn verwenden um ein flächendeckendes Roaming-WLAN Netzwerk aufzubauen!

 

Aber, wieso Roaming?

 

Die Idee des Roamings bei WLAN-Netzwerken ist diese:

Das verwendete WLAN-Endgerät kann selbstständig zwischen den verschiedenen Routern/Repeatern wechseln, je nachdem welches Signal stärker ist. Somit ergibt sich ein lückenloses Netzwerk. Ein bisschen Arbeit ist aber nötig.

 

Wenn Sie einen zweiten, alten Router in Ihre Netzwerkstruktur aufnehmen, müssen Sie diesen konfigurieren. Schnappen Sie sich einen Stift und einen Notizblock, oder erstellen Sie eine Textdatei.

 

Sie benötigen:

die interne IP-Adresse ihres Hauptrouters. Bei der FritzBox lautet diese 192.168.178.1

 

Andere Adressen lauten: 
Cisco: 192.168.1.1
Telekom 192.168.2.1
Netgear 192.168.0.1


Manuelle Abfrage für andere Router mit: Start, Eintippen in die Ausführzeile: CMD, Enter drücken , “ipconfig /all” eintippen (ohne “), eine Anzeige taucht auf:



Unter Gateway finden Sie die interne IP-Adresse ihres Routers.



Weiterhin benötigen Sie:

Die Subnetzmaske ihres Routers. Doch was ist eine Subnetzmaske?

Grundlagen-Computer.de schreibt hierzu:
 

“Die Netzmaske bzw. Subnetzmaske ist eine Bitmaske. Sie gibt in IPv4-Netzen an, wie viele Bits bei einer IP-Adresse das Netzpräfix ausmachen. Zusammen mit der IP-Adresse legt sie die Adresse eines Geräts im Netzwerk fest. Der Netzpräfix-Teil zeigt welche Geräte in einem Netz liegen. Dieser Netzwerkteil muss bei allen Geräten im Netz gleich sein.

 

Eine Subnetzmaske besteht aus 32 Bit und wird immer in Kombination mit der IP-Adresse verwendet. Sie ist also auch genau so lang wie eine IP-Adresse.

Beispiel für eine Standard-Subnetzmaske 255.255.255.0“

 

So weit so gut. Wie findet man diese Subnetzmaske nun? Entweder Sie schauen in ihrem Router-Konfigurationsprogramm direkt nach oder, wenn Sie Adleraugen haben und obigen Screenshot betrachtet haben, verwenden Sie den gleichen Befehl den Sie zum Auffinden ihrer IP-Adresse verwendet haben.

Start – Ausführen – CMD – Enter – ipconfig/all – Enter | Unter Subnetzmaske finden Sie die benötigte Information.

 

Zuletzt benötigen Sie noch ihren DHCP-Adressbereich. Aber was ist DHCP?

Der DHCP Adressbereich regelt, welche IPs vom Router an angeschlossene Geräte vergeben werden.

Damit wird ausgeschlossen, dass zwei Geräte ausversehen dieselbe IP-Adresse erhalten. DHCP steht für Dynamic Host Configuration Protocol.

Herauszufinden ist diese Information in Ihrem Router-Konfigurationsprogramm. Geben Sie die Interne IP-Adresse in die Browser-Adresszeile ein. Suchen Sie nach DHCP, normalerweise sollten Sie schnell etwas finden.

 

Schreiben Sie sich den vergebenen Adressbereich auf. Dieser sieht bei vielen Routern so aus:

So kommen Adressbereiche wie 192.168.178.20 bis 200 bei Fritzbox oder 192.168.0.100 bis 199 bei D-Link heraus.

Schreiben Sie sich diesen Adressbereich auf, Sie werden ihn später noch benötigen.

 

Jetzt wird es anspruchsvoll: Los geht’s mit der Konfiguration!

Sie werden ihren Hauptrouter als Basisstation verwenden, die auch als DHCP-Server fungiert.

Die zweite Station (“Alt-Gerät”) wird dazu verwendet, ihr WLAN Funknetz zu erweitern – Ihre Heatmap aus WLAN-Verbessern Tipp-4 wäre hier ebenfalls wieder nützlich.

Durch den in jedem erhältlichen WLAN-Router verbaute Access Point können Sie diese Aufgabe wunderbar mit einem ausrangierten Gerät bewerkstelligen. Den zweiten Router sollten Sie für einen sinnvollen Einsatz mit einem Netzwerkkabel verbinden – Das unterscheidet ihn auch von einem Repeater.

 

IP Adresse anpassen

Verbinden Sie ihren Computer per LAN-Kabel mit dem zweiten Gerät. Öffnen Sie das Konfigurationsprogramm indem Sie die IP-Adresse (Bei der FritzBox geht es auch sehr komfortabel mit “fritz.box” oder bei Telekomroutern “speedport.ip”) des Routers in die Browser-Adresszeile eintippen. Suchen Sie die Netzwerkeinstellungen um die Interne IP-Adresse anzupassen.

Ersetzen Sie die ersten 3 Zahlengruppen der gefundenen IP-Adresse durch die ersten 3 Zahlengruppen die Sie sich bei ihrem Hauptrouter aufgeschrieben haben. Den letzten Block ersetzen Sie durch eine andere Zahl die vorzugsweise nicht im DHCP-Adressbereich des Hauptrouters liegen sollte.

Beispiel:

Interne IP des Hauptrouters: 192.168.2.1
Interne IP des Zweitrouters: 192.168.99.254
 

Nun ändern Sie die IP Adresse des Zweitrouters auf 192.168.2.x

Das x kann hierbei eine Zahl zwischen 0 und 255 sein. Vorzugsweise sollte die IP aber, wie gesagt, nicht im DHCP Bereich des Erstrouters sein. (Diesen Bereich haben Sie sich vorher aufgeschrieben, wenn der Bereich z.B. bei 100 – 199 lag dann verwenden Sie eine Zahl unter 100 oder über 199.)

 

Glückwunsch, der Löwenanteil ist geschafft!

 

Nun müssen Sie nur noch das DHCP im Zweitrouter deaktivieren. Diese Einstellung findet sich bei fast allen Geräten direkt unter der Maske der internen IP-Adresse.

Nun verbinden Sie nur noch den Haupt- und sekundären Router per Netzwerkkabel.

 

Gratulation! Sie haben nun einen komplett vollwertigen zweiten Access Point, mit dem sich Ihre Geräte je nach Signalstärke des Hauptrouters verbinden.

 

 

8. Powerline Adapter einsetzen, um undurchdringbare Hauswände zu überlisten.

Tipp 8

Im achten Tipp wie Sie ihre WLAN Reichweite erhöhen geht es um… Powerline!

 

Auch bei den allerbesten Antennen oder Routern gibt es ein Hindernis: Stahlbeton und Fußbodenheizungen. Doch was tun, wenn
Bohren und Kabel verlegen keine Lösung ist ?

Genau: Powerline.

Man kann Powerline wunderbar verwenden um WLAN in Räume zu bringen, in denen ansonsten keines zur Verfügung stünde. So zum Beispiel in Garagen, Dachböden, Keller oder aber auch einfach nur in den letzten Raum des Hauses der noch kein Internet hat.

Doch: Was ist Powerline?

Powerline, auch Powerline Communications oder PLC definiert die Übertragung von digitalen Daten über das Stromnetz.
Powerline war für zwei Bereiche erfunden worden:

Die Alternative zum normalen DSL Anschluss sowie als Heimnetzwerk/Firmennetzwerk.
 

Als Alternative zum “richtigen” Anschluss hat Powerline weitgehend versagt, jedoch setzt es sich mehr und mehr im Heimnetzwerk durch.

Seine einfache Installation ohne große Vorkenntnisse sowie der geringe Zeitaufwand ohne Kabelverlegung sind ungeschlagen was Netzwerkaufbau betrifft. Außerdem ist Powerline nicht von direkten Sichtverbindungen abhängig und kommt durch jede noch so große Mauer durch – vorausgesetzt, in ihr verlaufen Stromleitungen.

 

Funktionsweise von Powerline

Powerline funktioniert mit sogenannten Netzwerksteckdosen. Die erste Steckdose, nachfolgend Sendesteckdose, wird in die Steckdose gesteckt und per Kabel oder WLAN mit Daten gefüttert. Da die meisten Adapter sogenannte Durchführungsadapter sind können Sie die Steckdose sogar weiterhin verwenden.
Diese Daten werden durch die Netzwerksteckdose in die Stromleitungen gespeist. Da Strom mit 50 Hz fließt, die Daten aber im MHz Bereich angesiedelt sind, ist die Übertragung möglich. Die Daten werden auf den Strom aufmoduliert und vom Empfänger wiederum demoduliert. Mit Powerline sind bis zu (real) 250 – 300 Mbit/s machbar.

 

Installation von Powerline

Einfacher könnte die Installation nicht sein: Beide Netzwerksteckdosen einstecken, einen Knopf drücken und haben die beiden sich gefunden. Sie brauchen nichts weiter zu tun.

Ein empfehlenswertes preiswertes Powerline Paket wäre das AVM 20002582 Fritz!Powerline 530E Set

 

 

9. Empfangsgerät optimieren um gesendete Signale optimal aufzufangen

Tipp 9

Wo es dem Smartphone an Einstellungen mangelt ist man mit einem Laptop oder Desktop PC besser bedient.

Es gibt einige verstecktere Einstellungen die dem Windows-WLAN Beine machen.

 

TKIP als Flaschenhals deaktivieren

Sie funken bereits auf dem 802.11n Standard? Klasse! Doch irgendwie rennt es trotzdem nicht ? Dann kann das an einer veralteten Verschlüsselungsmethode liegen!

Der simple Grund dafür: TKIP ist eine veraltete Verschlüsselungsmethode und erlaubt maximale Datendurchsatzraten von 54mb/s. Das ist dann wiederum die Maximalgeschwindigkeit des alten WLAN 802.11g Standards. Schmeißen Sie diese Drossel aus Ihrem System!

Vorgehensweise: Zuerst überprüfen Sie, ob alle ihre Geräte das neuere WPA2-AES unterstützen. In der Regel sollte das der Fall sein, falls nicht – Aktuellere Router unterstützen virtuelle Zugangspunkte ohne Leistungsverlust für diese älteren Geräte.

Loggen Sie sich in Ihren Router ein und suchen Sie unter dem Menüpunkt WLAN (fast alle Geräte) nach der Verschlüsselungsmethode und wählen Sie ausschließlich WPA2-AES an. Ihre theoretisch nutzbare Bandbreite von 600 Mb/s bei WLAN 802.11n ist nun verwendbar.

 

Netzwerkkompression abschalten

Erstmals eingeführt mit Windows Vista, bleibt die Funktion in Win7 und allen darauffolgenden Versionen enthalten.
Allerdings sehr gut versteckt – Die Funktion soll eigentlich Geschwindigkeit erhöhen, ist in gemischten Netzwerken aber eher hinderlich als hilfreich.

Wer noch ein Windows XP oder ein lahmes Smartphone im Netzwerk hat, sollte diese Funktion besser abstellen.

In Windows 7 muss man ins Software-Deinstallationsprogramm wechseln und danach auf den Menüpunkt Programm deinstallieren oder ändern.
Dort kann man unter Remoteunterschiedskomprimierung die Funktion deaktivieren. Windows braucht nun allerdings einige Minuten bis die Änderung vollzogen ist.

 

 

10. Auf 5 GHz Band umstellen, um störungsfrei funken zu können

Wie vorhergehend schon beschrieben bietet das 5 Gigahertz Band einige Vorteile – aber auch Nachteile.

Wer sich beidem bewusst ist, kann die Vorteile gezielt nutzen und Nachteile minimieren.

In großen Hausgemeinschaften mit voll belegten WLAN-Kanälen ist die Umstellung auf 5GHz sehr zu empfehlen.
Allerdings müssen Sie mehr in Ihre Infrastruktur investieren, da ältere Geräte nicht auf 5 Gigahertz funken können.

Ein Dual-Band Router empfiehlt sich hier ungemein – Dieser kann kompatible Geräte mit 5 GHz bedienen aber auch ältere 2.4 GHz-Endgeräte versorgen. Immer noch sehr empfehlenswert ist der günstige Buffalo WHR-1166D Router.

Stellen Sie je nach Endgerät Ihre gewünschte Frequenz ein. Sollten Sie ein Gerät an einem weiter entfernten Standort betreiben ist jedoch das 2.4 GHz Band empfehlenswerter.

 

 

11. Sich im Netzwerk umsehen, wer “mitsaugt”, um Bandbreitendiebe auszuschalten

Eigentlich müsste Ihr Anschluss superschnell sein? Der Empfang ist eigentlich auch akzeptabel? Der Download-Speed ist aber trotzdem unterirdisch lahm?

Dann empfehlen wir Ihnen dringend einmal einzusehen, wer sich da noch so an Ihrer Bandbreite bedient.

Zeit den Bandbreitendieb das Handwerk zu legen:

Loggen Sie sich wie in den vorherigen WLAN-Tipps in Ihr Router-Konfigurationsprogramm ein und klicken Sie je nach Router auf den Menüpunkt Netzwerk (o.ä.).
Suchen Sie nach NAT und Portregeln und klicken Sie darauf. In der Fritzbox heißt dieser Menüpunkt direkt Geräte und Benutzer.

Ein Fenster mit allen verbundenen Geräten öffnet sich. Sie sehen nun alle Geräte vor sich, die mit Ihrem WLAN verbunden sind.

Kommen Ihnen neben Geräten wie “Max-Mustermanns iPad” und “Haukes-PC” andere Geräte unbekannt vor, sollten Sie Verdacht schöpfen. Zu allererst sollten Sie aber genau überlegen, wer alles verbunden sein müsste – Es gibt ja neben Ihrem PC auch noch Smartphones, Laptops, Fernseher, Spielekonsolen und sonstige Gerätschaften, die über eine Wi-Fi Schnittstelle verfügen.

Haben Sie eindeutig einen unerwünschten Mitbenutzer entdeckt, können Sie zwei Dinge tun:

Versuchen den Mitbenutzer zu identifizieren (schwierig), oder ihn aussperren (einfach).

Einen unerwünschten Mitbenutzer zu identifizieren geht auf mehreren Wegen. Die einfachste Möglichkeit wäre sicher einfach einen Ping an seine (in den Logfiles des Routers stehende) IP-Adresse zu senden und hoffen, dass eine Antwort inkl. Rechnername zurückkommt wie z.B. Antwort von 192.16x.x.xx “MAX-PC” (Start → Ausführen→.
 CMD → ping 192.xxx.x.xx).


Einfacher ist es, den Betreffenden einfach direkt auszusperren und zwar mit einer MAC-Adressen White List.  Eine MAC Adresse ist die exakte Netzwerkadresse, die jedem Hardware-Netzwerkadapter einmalig identifiziert. Es ist zwar möglich, diese Adresse softwareseitig zu manipulieren, ist aber aufwändig und nur bei kabelgebundenen Internetzugängen möglich. WLAN-Adapter zu täuschen ist (zumindest unter Windows 7-10) nicht möglich (oder nur für ausgebuffte Profis).

Durch den MAC-Adressenfilter können nur Sie und von Ihnen ausgewählte Geräte auf ihr Netzwerk zugreifen. Um den Filter zu setzen, klicken Sie in Ihrem Router-Konfigurationsprogramm auf WLAN → Sicherheit (o.ä. je nach Router) → WLAN-Zugang auf bekannte Geräte beschränken. Nun können Sie MAC-Adressen Ihnen bekannter Geräte eintragen und haben künftig vor unerwünschten Schmarotzern Ruhe.

 

 

12. Dem Router mit einem Firmware Update auf die Sprünge helfen

 

Ein langsames Internet kann unter anderem auch an einer veralteten Router-Firmware liegen. Wenn unerwartet Verbindungsabbrüche auftreten oder nicht reproduzierbare Fehler auftreten, kann durchaus fehlerhafte Software Schuld für die Not am Mann sein. Deswegen ist es ratsam, ab und an die Firmware zu aktualisieren. Auch der Sicherheit wegen.

 

  • Schritt 1: Verbinden Sie ihren Computer per LAN-Kabel (Wichtig, der Router kann zwischendurch hoch- und runterfahren, dass würde den Abbruch der WLAN-Verbindung zur Folge haben) an den Router an.
  • Schritt 2: Greifen Sie auf ihr Router-Konfigurationsprogramm zu – IP-Adresse ihres Routers eintippen oder Routerspezifischen Klarnamen wie “speedport.ip” für telekom, fritz.box für Fritzbox oder einfach nur dlinkrouter für Dlink)
  • Schritt 3: Suchen Sie in ihrem Router die Einstellung Firmware, Update oder nach einer ähnlichen Ausdrucksweise.
  • Schritt 4: Laden Sie sich das Update zunächst in ihren Download Ordner herunter
  • Schritt 5: Sie sollten ihre Einstellungen speichern und später wiedereinspielen deshalb starten Sie ein Backup. Dies machen Sie bei den meisten Routern unter System → Safe Configuration/Einstellungen speichern oder ähnlichen Begriffen.
  • Schritt 6: Starten Sie ihr Update und wählen Sie die Datei auf ihrem PC aus, der Upload beginnt jetzt. Machen Sie während des Uploads am besten nichts an ihrem PC.
  • Schritt 7: Nun können Sie ihre Einstellungen aus Ihrem Einstellungsfile zurückspielen. Das war’s. Ihr Router ist nun Aktuell.

 

Übrigens: Nicht nur die Router Firmware kann schuld sein - Auch die Überprüfung des eigenen Rechners auf aktuelle Treiber lohnt sich.

Wer auf Windows 10 umgestellt hat, sollte unbedingt seine Treiber checken.
Es kann nämlich passieren dass euer Windows 10 schlichtweg die falschen WLAN-Treiber installiert hat.

Das erkennt man daran dass im Geräte Manager ein gelbes !-Dreieck auftaucht.

Oder ihr Adapter taucht garnicht auf – oder er hat den falschen Standard oder, oder, oder…

Öffnen Sie den Gerätemanager, suchen Sie ihren Adapter und klicken Sie auf Treiberoftware aktualisieren. Suchen Sie nun unter den lokalen Gerätetreiben. Taucht die gesuchte Hardware auf – Glückwunsch. Wenn nicht, den aktuellen Treiber für Windows 8 suchen und installieren. Aber immer merken: Beim installieren neuer Treiber zuerst den alten Treiber im Gerätemanager mit einem Rechtsklick deinstallieren.

 

13. Mit einem WLAN-Booster die Sendeleistung Ihres Gerätes erheblich verbessern

Tipp Wlan-Booster Banner

 

Wem eine Weiterleitung/Wiederholung des Signals per Repeater nicht ausreicht, der sollte über einen sogenannten WLAN-Verstärker, gerne auch WLAN-Booster genannt, nachdenken. Diese Geräte werden zwischen Router und Antenne geschaltet, um die Sendeleistung massiv zu erhöhen.

Da liegt auch schon die erste Hürde: Wer keinen Router mit abnehmbaren Antennen hat, der schaut in die Röhre.

Aber Achtung: Die massive Verstärkung des Signals mittels dieser Geräte liegt schnell im illegalen Bereich. Sollte ein unliebsamer Nachbar sich in seinem privaten Wi-Fi-Network gestört fühlen und einen Funk-Messwagen vorbeischicken kann es für Sie ganz schnell mit einem saftigen Bußgeld enden.
Massiv erhöhte Sendeleistung


Deshalb ist es wichtig, die vorgeschriebenen gesetzlichen Höchst-Sendeleistungen zu kennen und seine eigene Sendeleistung berechnen zu können.

Die Höchst-Sendeleistung für das 2,4 GHz Band liegt bei 20dBm (100mW).
Im 5 GHz Band beträgt die Höchstsendeleistung bei 23dBm (200mW).

Wenn man alle Angaben in db vorliegen hat, ist eine Berechnung relativ einfach:

Unser Beispielsender hat 17 dBm und wird in Kombination mit einer Antenne verwendet, die 8 dBi “Gewinn” macht.
Dies würde eine Sendeleistung von 25 dB ergeben und wäre somit unzulässig.
Der Kabelverlust ist aber auch mitzuberechnen was im Endeffekt (bei min. 2 dB Kabelverlust)  23 dB ergibt und somit zumindest im 5 GHz Band erlaubt ist.

Auch wichtig ist:
Die Sendeleistung wird alle 3 dBi verdoppelt. 26 dBm wären somit schon 400 mW, 29 dbm 800 mW und 30 dbm bereits 1000 mW!.

 

Wenn alle Berechnungen abgeschlossen worden sind, kann der Booster an den Router angeschlossen werden. Wir bieten in unserem Shop keine direkten Booster an, mit entsprechenden Suchbegriffen wird man aber in eBay auf einige Produkte aus China aufmerksam.
Wie gesagt, dies ist die brutalste Methode und auf eigene Gefahr!

 

 

14. Die bewährte “An/Aus-Methode”

An Aus Methode

Wie sagt man doch immer so schön? Großmutters Hausmittelchen helfen immer! Und einer der ureigenen Tipps der IT-Welt sowie unser 14. Wie-verbessere-ich-mein-WLAN Tipp der durch alle Computerkenntnisschichten von unerfahrener Hausfrau bis Technik-Profi geht, lautet: “Mach doch mal Aus und nochmal An.”

Und: Das funktioniert meistens auch noch! Denn:

Ein Router läuft 24/7, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Bei den meisten zumindest.

Und wenn so ein Router lange genug läuft, dann kann er verrückte Dinge tun – ein bisschen langsamer werden, die Verbindung straucheln lassen und manchmal auch seinen “eigenen Willen” ausführen.
Das ist dann meistens für den User sehr verwirrend und manch panischer Mensch lässt dann sofort den IT-Service kommen, der diesen Tipp so gut wie IMMER zuerst ausführt.

Deshalb unser Tipp: Trennen Sie ihren Router einfach alle paar Tage für ungefähr 30 Sekunden vom Stromnetz.
Es klingt banal, aber ein Reboot frischt das System einfach ein wenig auf. Außerdem sollten Sie immer darauf achten, dass Ihr Router gut belüftet ist – Bitte nicht unter dutzenden von Sachen “begraben”.

 

 

15. Eigenen Parabolverstärker bauen für 150 % Leistungssteigerung

Eigene Antenne Bauen Wlan Verbessern

 

Was gibt es schöneres als Selbstbausachen, die eine Leistungssteigerung von bis zu 150 % bringen können und zudem Gratis sind?

Richtig, nichts!

 

Also beschäftigen wir uns in unserem genau damit – Los geht’s.

Schnappen sie sich einen Karton, Alufolie, Schere und Kleber und drucken sie diese Vorlage aus:

Download Vorlage


Schneiden Sie die Vorlage (in Originalgröße/angepasst auf ein Blatt ausdrucken!) aus und legen Sie sie auf einen dünnen Karton.

Schneiden Sie den Karton nach Vorlage aus.

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Wenn sie beide Kartons ausgeschnitten haben, können Sie mit dem nächsten Schritt beginnen.

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Umwickeln Sie den Karton möglichst stramm und faltenfrei mit Alufolie.

 

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Das kann mitunter etwas schwierig werden. Wer aber etwas geübter wie unser Autor ist, bekommt das sicher schöner hin!


Verbinden Sie die Zapfen des Rundstücks mit den vorgesehenen Laschen und knicken sie die Laschen hinten ab.

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Schieben Sie die Antenne ihres Routers durch die runden Löcher Ihres Parabolverstärkers.

Nun müssen sie nur noch den Parabolverstärker in Richtung ihrer Geräte drehen und sie haben es geschafft!

 

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Die Original-Idee für diese Antenne stammt übrigens von freeantennas.com.

Tipp: Verwenden Sie (im Gegensatz zum Autor...) kein Klebeband!

Die Erfahrung zeigt, dass Flüssigklebstoff bessere Ergebnisse erzielt.

Dann ist Ihre Antenne auch nicht so faltenreich wie unsere – Denn es gilt: Je glatter die Antenne, desto besser der Empfang später.

 

Das war’s mit unserem Guide. Wir hoffen er hat ihnen gefallen!
Bei Fragen, egal welcher Natur rund ums Thema Technik, WLAN, Funk etc. können sie den Autor jederzeit Mo-Fr 09.00-18.00 unter 07666/88499-144 anrufen.

Oder schicken sie eine Mail an: stern@lieske-elektronik.de